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BHKW-Förderung

Finanzielle Unterstützung für Ihr BHKW

Mit dieser Unterstützung können Sie rechnen

Wer sich für den Betrieb eines Biomasse-Blockheizkraftwerks entscheidet, wird belohnt: Zahlreiche Möglichkeiten zur BHKW-Förderung stehen bereit, um Ihr klimafreundliches und gleichzeitig effizientes Projekt zu realisieren. Welche das sind? Das lesen Sie hier.

Förderung für Holzvergaser im Jahr 2022 – ein Überblick

Bund und Länder fördern den Kauf von Biomasse-Blockheizkraftwerken. Das hat einen guten Grund: Biomasse-Blockheizkraftwerke sind klimafreundlich und dabei hocheffizient. Sie erzeugen Strom und Wärme gleichzeitig, arbeiten unabhängig von großen Stromanbietern und produzieren bei allen Witterungsbedingungen.

Wie findet man die passende BHKW-Förderung? Pauschal lässt sich das leider nicht beantworten. Die Förderlandschaft in Deutschland ist vielfältig und individuell. Denn nicht nur der Bund greift Ihnen finanziell unter die Arme – auch die Bundesländer und selbst Kommunen haben ihre eigenen Förderprogramme. Wie der Bund Sie unterstützt, erklären wir Ihnen hier.

Mit welcher Finanzierungshilfe Sie darüber hinaus rechnen dürfen? Zu dieser sehr individuellen Frage beraten wir Sie gern. Wir arbeiten mit namhaften Ingenieurbüros zusammen, die Ihre persönliche Situation bewerten und einschätzen können. Mehr dazu erfahren sie hier.

BHKW-Förderung des Bundes

Der Bund bietet die Förderung für Holzvergaser im Jahr 2022 auf unterschiedliche Weise an.  Wir haben die Fördermöglichkeiten für Sie zusammengefasst:

Quelle: KfW-Bildarchiv / Rüdiger Nehmzow

Förderung durch die KfW-Bank

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz: KfW-Bank, unterstützt den Betrieb und den Neubau von Biomasse-Blockheizkraftwerken mit besonderen Förderprogrammen und Krediten mit attraktiven Zinssätzen. Besonders interessant ist der Kredit „Erneuerbare Energien – Standard (270)“. Er richtet sich an BHKW-Betreiber, die nachwachsende Rohstoffe wie Holz zur Energiegewinnung verwenden. Die Zinssätze orientieren sich dabei an der Bonität der Betreiber. Ebenfalls attraktiv ist der Förderkredit mit Tilgungszuschuss für Wärme – der sogenannte „Erneuerbare Energien – Premium – Kredit 271, 281“.

Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bietet vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für Privatpersonen, die sich für ein Biomasse-BHKW entscheiden, Förderungen an. Basis ist das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz – kurz KWK-Gesetz. Daraus geht hervor, dass Betreiber eines BHKW den erzeugten und nicht selbst verbrauchten Strom ins öffentliche Netz einspeisen müssen. Dafür erhalten sie eine entsprechende Vergütung; die sogenannte Einspeisevergütung.

Dazu kommt – als spezielle BHKW-Förderung – noch ein KWK-Zuschlag. Dieser Zuschlag wird zumindest bei kleineren Blockheizkraftwerken sogar für den Eigenverbrauch gezahlt.

Darüber hinaus bietet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Möglichkeiten der BHKW-Förderung an. Zu nennen ist hier vor allem das sogenannte „Modul 2 Erneuerbare Energien Prozesswärme“. Damit werden sowohl die Neuanschaffung als auch der Ersatz von Prozesswärme-Erzeugern gefördert. Die Anlagen müssen mit mehr als 50 Prozent der Bereitstellung der Prozesswärme dienen. Mehr über die Möglichkeiten der BHKW-Förderung der BAFA erfahren Sie im Förderkompass 2022.

Quelle: © BAFA

Gut zu wissen: Was ist die Einspeisevergütung?

Die Einspeisevergütung beruht auf dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Wenn Sie als Betreiber eines Biomasse-BHKW Ihren nicht selbst verbrauchten Strom in das öffentliche Netz einspeisen, erhalten Sie dafür einen festgelegten Betrag. Mit dieser Einspeisevergütung fördert der Gesetzgeber Ihren Willen und Ihre Motivation, Energie klimafreundlich zu erzeugen.

Indirekte Förderung über Steuererleichterungen

Betreiber eines Biomasse-Blockheizkraftwerks haben die Chance auf Erstattung der Energiesteuer, die in der Regel für den eingesetzten Brennstoff gezahlt werden muss. Hinzukommt, dass Betreiber üblicherweise keine Stromsteuer auf ihren selbstgenutzten Strom zahlen müssen. Basis für diese Steuererleichterung bilden §3 EnergieStG und §9 StromStG.

Wichtig zu wissen: Für diese indirekte BHKW-Förderung muss Ihr Biomasse-BHKW einen Jahresnutzungsgrad von mindestens 70 Prozent erreichen.

Kein Durchblick im Förderdschungel? Wir helfen Ihnen weiter!

Es gibt viele Fördermöglichkeiten für ein Biomasse-BHKW in Deutschland. Doch nicht immer ist es einfach, die richtigen zu finden und das volle Potential auch wirklich auszuschöpfen. Förderbedingungen ändern sich immer wieder, und selbst bis zur kommunalen Ebene gibt es finanzielle Unterstützung – die aber erst einmal gefunden werden muss.

Dabei helfen wir Ihnen gerne! Wir arbeiten mit namhaften und erfahrenen Ingenieurbüros zusammen, um Ihre individuellen Fördermöglichkeiten auszuloten und auszuschöpfen – ob auf nationaler oder internationaler Ebene. Darüber hinaus begleiten unsere Partner Sie gerne beim Erstellen Ihres Fördermittelantrages.

Ganz wichtig für Sie zu wissen:

Kümmern Sie sich erst um die Förderung und lassen Sie sie genehmigen, bevor Sie eine Anlage kaufen und installieren. Andernfalls riskieren Sie, Ihren Anspruch auf Förderung zu verlieren.

Worauf Sie noch achten sollten, erklären wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch.